Rheuma und chronische Erkrankungen

Aktuell: Kostenlose psychologische Unterstützung bei rheumatischen Erkrankungen

Menschen mit einer diagnostizierten rheumatischen Erkrankung können 4 gratis Gesprächseinheiten bei einer dafür speziell ausgebildeten Klinischen Psychologin wahrnehmen.

Die Kosten dafür trägt der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP).

Aufnahmekriterium: Eine vom Facharzt (für Rheumatologie, Innere Medizin, Dermatologie) diagnostizierte rheumatische Erkrankung wie Rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew oder Psoriasisarthritis.

Sollten Sie unter einer solchen Erkrankung leiden und sich für die 4 gratis Gesprächseinheiten interessieren kontaktieren Sie mich unverbindlich telefonisch unter 0681/ 20 24 24 05 oder schreiben Sie mir eine Mail an praxis@stephanie-eberl.at.

Und was soll ich jetzt bei einer Psychologin nur weil ich Rheuma/eine chronische Erkrankung habe?

Jede chronische Erkrankung geht anfangs mit mehr oder weniger dramatischen Einschränkungen der Lebensqualität einher.

Sei es durch erhöhte finanzielle Belastungen für Therapien und Medikamente, durch eine Minderung der Arbeitsfähigkeit, durch häufige Krankenstände, durch psychische Belastung aufgrund der neu auftretenden Einschränkungen, Schmerzen oder Probleme beim Schlafen.

Jeder Mensch mit einer chronischen Erkrankung, vor allem wenn diese wie bei Rheuma mit Einschränkung in Beweglichkeit und Schmerzen einhergeht, kann Unterstützung im Alltag gebrauchen.

Wie kann ich Ihnen also bei Ihrer Erkrankung helfen?

Als erstes geht es darum die oft niederschmetternde Diagnose zu akzeptieren.

„Wie soll es weitergehen? Womit muss ich rechnen? Wie wird sich mein Leben nun verändern? Kann ich meinen Beruf noch ausüben? Wie werden meine Familie und meine Freunde auf meine Erkrankung reagieren? Kann ich es mir überhaupt „leisten“ krank zu sein?“

Viele dieser Fragen können gemeinsam bearbeitet werden, um wieder eine optimistische und auch realistische Zukunftsvision zu entwickeln und wenn nötig neue Perspektiven zu erarbeiten.

Weiter geht es um die kluge Handhabung der Erkrankung…

„Welche Medikamente kann oder möchte ich nehmen? Wie gehe ich mit den Nebenwirkungen um? Welchem Arzt kann und will ich vertrauen? Was kann ich selbst tun? Wie gehe ich mit ÄrztInnen um die mich nicht ernst nehmen oder keine Zeit für mich haben?“

Besonders wichtig ist bei einer schweren chronischen Erkrankung auch auf die eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Ressourcen zu achten.

„Wie und wann kann ich mich erholen? Wie kann ich meinen, oft veränderten, Alltag bewältigen? Was tut mir gut? Was hilft mir, wenn ich verzweifelt bin? An wen kann ich mich wenden, wenn ich nicht mehr weiterweiß?“

Indem wir aktiv gemeinsam an Ihren Ressourcen zur Problembewältigung arbeiten soll Ihre Lebensqualität gefördert werden und ein Weg für ein gutes und erfüllendes Leben MIT der Erkrankung gefunden werden.

Durch verschiedene Methoden wie Entspannungstechniken, Methoden zur Schmerzmodifikation oder Ressourcenaktivierung erarbeiten wir gemeinsam einen Plan für mehr Lebensfreude.

"Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein" (Voltaire)